6 Jahre Fukushima

6. Jahrestag des Super-GAUs von Fukushima

Vergangenen Samstag waren wir gemeinsam mit Mitgliedern des BUND und der BUNDjugend auf der Straße, um an eine Katastrophe ungeheuerlichen Ausmaßes zu erinnern: Zum 6. Mal schon jährte sich am 11. März die japanische Dreifachtragödie aus Erdbeben, Tsunami und Super-GAU am Atomkraftwerk Fukushima Daiichi, die tausende Menschen aufs Härteste traf und bis heute verheerende Auswirkungen hat. Die erschreckenden Details dazu später, zunächst einmal: Wie kann man auf die zahllosen Unfälle an Kernkraftwerken (AKW) aufmerksam machen?

6 Jahre Fukushima

Wir bastelten zehn Lampions: Jeder ein Symbol für einen der größten Atomunfälle seit Nutzung der Atomkraft. Zusätzlich ein Lampion als Symbol für den nächsten Super-GAU, von dem niemand weiß, wann er wo passiert. Ausgestattet mit je einem Lampion machten mehr als 13 Aktivisten den Jahrestag auf der Löhrstraße sichtbar. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Weiterlesen

Bye, 2016! Herzlich Willkommen, 2017!

Wow, wir schauen auf ein ereignisreiches und bewegendes Jahr unserer Ortsgruppe zurück. Nicht nur, dass wir erneut viele Aktionen und Veranstaltungen auf die Beine gestellt haben: Immer mehr Menschen wollen bei uns mitmachen! Inzwischen gestalten etwa 15-20 aktive Mitglieder unsere Arbeit. Unsere Strukturen stoßen dabei bereits an ihre Grenzen. 2017 ist deshalb die Herausforderung, Greenpeace Koblenz und somit die ehrenamtliche Umweltschutzarbeit in der Region noch attraktiver zu machen. Denn wir wollen einerseits effizient und wirksam für den Erhalt der Ökosysteme des Planeten- unserer Lebensgrundlage – eintreten. Andererseits wollen wir Spaß haben und die Gemeinschaft genießen sowie jede*n Einzelne*n dazu einladen, sich persönlich weiterzuentwickeln.

Das war 2016

Was haben wir 2016 gemacht?

Den Januar hatten wir mit unangekündigten Besuchen in verschiedenen Koblenzer Outdoor-Geschäften begonnen. Die Botschaft an Hersteller Mammut: Keine toxischen Chemikalien in Eurer Kleidung! Weiterlesen

Mikroplastik in Kosmetik: Nur wenige wissen davon

Gemeinsam mit Greenpeace-Gruppen in rund 70 Städten waren wir am Samstag  wieder für unser Ziel unterwegs, die natürlichen Lebensgrundlagen des Planeten zu schützen. Auf dem Löhrrondell haben wir über Mikroplastik in Kosmetikartikeln informiert. Ein Thema, das offensichtlich viele Koblenzer interessiert, denn so einen großen Ansturm an unserem Stand hatten wir schon lange nicht mehr. Dabei hörten wir zunächst oft “Aber welche Verpackungen wären denn die Alternative?”. Dabei ging es diesmal gar nicht um die Verpackung, sondern um Plastik in(!) der Kosmetik!

Infoaktion Mikroplastik

Aber von vorn, was ist Mikroplastik eigentlich? Der Begriff Mikroplastik ist in Deutschland nicht fest definiert. Generell kann man sagen, dass es sich um Kunststoffteile handelt, die kleiner als 5 mm sind. Aber nicht nur das! Mikroplastik kann sogar in flüssiger Form vorhanden sein und ist für den Verbraucher somit nahezu unsichtbar. Diese Kunststoffe sind in sehr vielen uns bekannten Kosmetikartikeln verarbeitet. Sei es in Reinigungsgels mit “Peeling-Kügelchen” oder in Shampoos und Hautcremes. Und da der Begriff nicht fest definiert ist, interpretiert jedes Unternehmen den Begriff zu seinen Gunsten. “Mikroplastik frei” hält also nicht unbedingt, was es verspricht.

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